SimDoc ist entstanden aus einer einfachen Beobachtung: Medizinstudierende lernen enorm viel Faktenwissen, aber das strukturierte Vorgehen am Patienten üben sie kaum vor dem Examen. Wir bauen den Ort, an dem genau das gefahrlos trainiert wird.
Wir verwandeln den klinischen Prozess (Anamnese, Untersuchung, Diagnostik, Diagnose, Therapie) in realistische, wiederholbare Simulationen mit strukturiertem Feedback. Keine Multiple-Choice-Abfrage, sondern das Vorgehen selbst.
Jeder Fall endet mit einer ehrlichen Auswertung über sechs Kompetenzdimensionen, damit klar wird, woran als Nächstes zu arbeiten ist.
Wir sehen SimDoc als festen Bestandteil der M2- und M3-Vorbereitung und perspektivisch als Werkzeug, das medizinische Fakultäten in ihr Curriculum integrieren.
Ärztliches Urteilsvermögen soll sich nicht erst auf Station entwickeln, sondern schon dort, wo Fehler folgenlos bleiben: in der Simulation.
Unsere Zielgruppe ist fokussiert, zeitkritisch und skeptisch gegenüber spielerischen Lern-Apps. Diese Haltung prägt das Produkt vom Ton bis zur Oberfläche.
Kein Spiel-Look, keine Badges, kein „AI-Magic“-Theater. Die Sprache und das Vorgehen entsprechen dem, was im Examen und auf Station erwartet wird.
Begründet statt nur benotet. Wir zeigen verpasste Differenzialdiagnosen und überflüssige Diagnostik mit klinischer Logik, auch wenn das unbequem ist.
Befunde, Scores und Fachgebiete müssen scanbar sein. Ruhige Flächen, klare Hierarchie, ein Akzent für Aktionen: Informationsdichte ist hier ein Feature.
So unterschiedlich der Ausbildungsstand ist, alle erwarten klinische Ernsthaftigkeit und schnelle Orientierung.
Vor allem in der Vorbereitung auf M2 und M3. Strukturierte Lernpläne, klarer Tagesfokus, messbarer Fortschritt statt Karteikarten-Chaos.
Üben seltene oder komplexe Konstellationen risikofrei nach und schärfen ihr diagnostisches Vorgehen zwischen Diensten.
Perspektivisch: Integration realistischer Fallsimulationen ins Curriculum, mit nachvollziehbarer Kompetenzauswertung pro Kohorte.
Für Studierende kostenlos. Inhalte dienen der Ausbildung, nicht der Patientenversorgung.
Anamnese, Untersuchung, Diagnostik, Diagnose, Behandlung und Kommunikation: einzeln bewertet.
Entwickelt in Deutschland, gefördert von Startup BW und Arise.